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Erzählwerkstatt

Im Spiel mit der Erzählwerkstatt entstehen Ideen, mit denen keiner gerechnet hätte. Die Werkstatt-Karten sind ein Werkzeug, um eigene Ideen zu finden, zu entwickeln und zu erleben. Im Spiel eröffnen sich unerwartete Zugänge zum Reichtum der eigenen Innenwelt. 

Dabei fördert es grundlegende kognitive und soziale Fähigkeiten. Eingesetzt wird die Erzählwerkstatt in unterschiedlichen Kontexten: Im Schulunterricht und in der Therapie, als Familenspiel oder als Ideen-Tool für Künstler und Kreative.


Was passiert beim Spiel mit der Erzählwerkstatt?

Die Erzählwerkstatt verwendet zufällig gezogene Spielkarten, um intuitive Ideen auszulösen. Schrittweise führen die Karten in Erzählwelten, die aus persönlichen Ideen und Bildern wachsen. Das Besondere: Die Karten legen die Spieler auf nichts fest. Sie geben keine Inhalte vor, mit der Forderung, etwas daraus zu machen. Statt dessen bringen sie die Spieler auf Ideen, wie sie ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen wahrnehmen und erleben können.


Persönliche Themen und kreative Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht kein festes Ergebnis, sondern das Erlebnis und der Prozess. Die Spieler erleben, wie sich eine persönliche Beziehung zu Bildern und Themen entwickelt und daraus Entscheidungen für kreatives Handeln wachsen. Das Spiel mit der Werkstatt bringt die Spieler auf sanfte Art dazu, sich mit dem eigenen Denken, Fühlen und Wahrnehmen auseinanderzusetzen. Bei jedem Schritt stellt sich die Frage nach den persönlichen Themen. Die können auf unterschiedlichste Weise Spuren hinterlassen.

 

Ideen entwickeln in sechs Stufen

Sechs Stufen führen schrittweise tiefer in die jeweilige Geschichte: Vom Raum und seiner Atmosphäre über die Bekanntschaft mit seinen Bewohnern bis zu den Handlungen und Ereignissen, die sich dort abzeichnen. Diese Reihenfolge entspricht der Art, wie wir uns Geschichten normalerweise erschließen. Die Orientierung an dieser intuitiven Struktur hilft, Hürden und Blockaden abzubauen. So finden sich auch Spieler, die sich als unbegabt wahrnehmen, nach wenigen Schritten überrascht in ihrer persönlichen, reichen Vorstellungswelt wieder.

 

Unendliche Geschichten

Die Ergebnisse, die beim Spiel mit der Werkstatt entstehen, sind keine fertigen Texte. Es ist Material im Rohzustand. Das befreit die Spieler vom Drang zu einem vorzeigbaren Ergebnis und öffnet den Blick für die Weite der kreativen Möglichkeiten. Die entstehenden Ideen lassen sich vielfältig weiter verwenden: Als Basis für Texte, Bilder oder Gespräche. Mden Werkstatt-Karten lassen sich Ideen weiter entwickeln und vertiefen: In beliebig vielen Runden und auch mit langen Pausen und im Solospiel. Die Erzählwerkstatt bietet sich an, um zu vorgegebenen Werken, Fragen oder Themen einen persönlichen Zugang zu erschließen. Sie ist ein wirkungsvolles Instrument, um für ein gemeinsames Thema eine Gesprächsgrundlage zu schaffen.

 

Eine Auswahl der Einsatzmöglichkeiten

 

Klassen-Workshop

- Kinder erleben sich als Geschichtenerfinder

- Schüler werden befähigt, selbstständig mit dem Material zu arbeiten und die entdeckten Fertigkeiten frei anzuwenden

 

Workshop mit Lesung und Autorengespräch

- Einblick in die kreative Arbeit im Spannungsfeld zwischen Autor, Verlag und Vertrieb 

- als freier Autor, Spieleentwickler & Texter und mehrfacher Selbstverleger kann ich viele Fragen zur modernen Kreativszene aus persönlicher Erfahrung beantworten 

 - geeignet für mehrere Klassen: einzelne Gruppen können parallel mit den Karten arbeiten

 

Weiterbildung für Lehrer, Erzieher, Therapeuten und Sozialpädagogen

- die Teilnehmer machen sich mit den methodischen Grundlagen vertraut

- sie erhalten die Befähigung, die Erzählwerkstatt mit Gruppen und Einzelpersonen einzusetzen und in unterschiedlichen Kontexten Erzählrunden anzuleiten 

 

Sprecharbeit

Erzählen fördert die Sprachkompetenz

 

Jede Kommunikation ist auch ein Stück Geschichtenerzählen: Wir wählen Inhalte aus und finden Worte, die wahrscheinlich dazu passen. Damit das passieren kann, müssen wir uns unablässig eine Frage beantworten: Was hat all das mit mir zu tun? Statt richtige Antworten zu geben, beginnen die Erzähler, eigene Antworten zu suchen: Motiviert, neugierig und mit ihren eigenen Worten. Methoden wie die Erzählwerkstatt lösen oft paradoxe Empfindungen aus: Es ist ungewohnt, keine Aufgabe zu erfüllen. Die einzige Spielregel lautet "Tu, was du willst!" Nach kurzer Zeit genießen die Spieler die Faszination und die Freiheit, sich eigene Gedanken zu machen. Gemeinsam mit der Zuhörerrunde erleben sie, was geschieht, wenn sie Ideen ernst nehmen und wirken lassen. Die richtigen Worte finden sich dabei wie von allein. 


Kopfarbeit

Erzählen schult des komplexe Denken


Wenn wir Geschichten erfinden, nutzen wir elementare kognitive und kommunikative Fähigkeiten. "Mit Absicht denken" ist eine intensive Handlung: Wir halten Bilder vor dem geistigen Auge, verändern sie und erleben die vielschichtigen Folgen dieser Veränderung. Diese Fähigkeiten sind auch nötig, um sich in beliebigen Zusammenhängen Ziele zu setzen und für Lösungswege zu entscheiden: Von der Frage, wie wir den Nachmittag verbringen, bis zur Berufswahl. Um sie zu üben, braucht es nicht viel mehr, als die Lust, eine Geschichte zu erzählen.

 

Fühlarbeit

Erzählen stärkt die Empathie

 

Wenn Spieler sich in Welten und Personen hineinversetzen, beginnen sie, sich für deren Emotionen, Gedanken und Beweggründe zu interessieren. Ähnlich, wie beim Hören oder Lesen einer Geschichte sehen wir aus den Augen der Anderen. Doch beim Erzählen liegen ihre Entscheidungen in unserer Hand, in der Verantwortung des Erzählers. Dabei intensiviert sich das Mitgefühl. 


Ein Erlebnis für alle

Erzählen fördert gegenseitige Wertschätzung und stärkt die Gruppendynamik

 

Jeder trägt unendlich viel Erzählenswertes in sich. Aber nur Wenige haben ein Bewusstsein für diesen inneren Reichtum. Es ist aufregend und faszinierend, wenn wir etwas davon zu fassen bekommen. Für die Erzähler ebenso, wie für die Zuhörer. Mit einfachen Methoden wie der Erzählwerkstatt erleben Menschen ungewohnte Wertschätzung und ehrliches Interesse für das, was in ihnen vorgeht. 


PETER DREISSIG

Ich lebe als freier Autor, Texter und Übersetzer in Leipzig. Seit 2007 entwickle ich die Erzählwerkstatt. In dieser Zeit habe ich das Material mit Schulklassen und Schulverweigerern, Kleinkindern und Großeltern und in zahllosen anderen Konstellationen getestet. Schon während der Entwicklung wurden die Karten in verschiedenen Varianten mehrfach im Schulunterricht eingesetzt. Zehn Jahre später erhielt die Erzählwerkstatt ihre endgültige Form, ein wundervolles Äußeres und wurde im August 2017 in erster Auflage offiziell im Nachtpeter Verlag veröffentlicht. Erfahren Sie mehr und schauen Sie zu!

Es ist soweit: Nach mehr als zehn Jahren ist die Erzählwerkstatt fertig!

Und sie ist wunderschön geworden.

 

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